Für Balkon und Beet: Fuchsien

Fuchsien, Quelle: Maggi_94_flickr

„Blumen im Garten, so zwanzig Arten…“, das sangen in den späten 20er-Jahren dieses Jahrhunderts die Comedian Harmonists. Und noch heute ist die Bepflanzung von Balkon und Gartenbeet so beliebt wie eh und je. Verständlich, denn Blumen sehen nicht nur schön farbenprächtig aus, sie duften auch noch unwahrscheinlich gut und sind relativ pflegeleicht. Hat man sie erst einmal in den Boden gesetzt, so brauchen sie nur Wasser und Sonne, um zu gedeihen. Blumenbeete können auch andere Zwecke erfüllen. Zum einen gibt es viele Arten, die medizinische Heilkräfte besitzen, zum Beispiel die Ringelblume. Zum anderen dienen andere Arten zum Schutz vor Moskitos.

Zu den beliebtesten Gartenblühern hierzulande zählen eindeutig Fuchsien, Nesseln, Rosen und Stiefmütterchen. Die Indianernessel ist dabei in diesem Sommer zur Trendpflanze geworden, denn sie besitzt unzählige – auf den ersten Blick verborgene – Talente. Sie ist ziemlich anspruchslos und winterhart, zum Wachsen benötigt sie lediglich einen frischen Boden in sonniger Lage, wobei sie auch im Halbschatten gedeiht. Einmal im Jahr sollte man in das Beet frischen Kompost einarbeiten. Dies erhöht den Nährstoffgehalt des Bodens uns die Blütenpracht fällt noch üppiger aus.

Um ein schönes Gesamtbild im Beet zu erzielen reicht es natürlich nicht aus, einfach nur Indianernesseln anzupflanzen. Besonders gut kombiniert man sie mit Pupursonnenhut, Bärenklau, Blutweiderich und Gräsern. Das erschafft eine prärieähnliche Atmosphäre. Sehr natürlich wirkt der Garten, wenn man Glockenblumen, Schwertlilien und Silberkerzen dazupflanzt.

Auch lichte Gehölze können mit Indianernesseln unterpflanzt werden, da sie ein wenig Schatten gut vertragen können.

Wozu kann man die Indianernessel noch verwenden?

Natürlich ist sie eine typische Schnittblume und daher ein Hingucker in jedem Sommerstrauß. Ihr Duft ist sehr intensiv, daher eignet sie sich auch perfekt als Balkon- oder Terrassenbepflanzung, wenn sie ihr Aroma stets um sich haben wollen.

Getrocknet und gemahlen ist sie auch eine traditionelle Würzpflanze. Besonders in Gemüsepfannen oder im Salat ist ihr würziges Aroma eine tolle Aufpeppung.

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