Der Schmetterlingsgarten

Schmetterling, Quelle: spicynoodles_flickr

Schmetterlinge im Garten zu sehen bereitet den meisten Menschen Freude. Die bunten Farben ihrer Flügel, die ausgefallenen Muster und ihre lustigen Flugpirouetten, all das verbreitet gute Laune. Außerdem bestäuben sie kurzlebige Beetpflanzen wie Hohes Eisenkraut und Fingerhut, so dass diese genug Samen ansetzen um im nächsten Jahr wieder zu blühen. Wer seinen Garten in ein Paradies für Schmetterlinge mit nektarreichen Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblühern verwandeln will, muss nur ein paar Tipps beachten.

Das sicherste Lockmittel für die kleine Flieger sind Nektarpflanzen, das heißt man sollte abwechslungsreiche, möglichst lang blühende Beete anpflanzen am besten mit verschiedenen, nektarreichen Strauch- und Staudenarten.

Einer der absoluten Favoriten der Schmetterlinge ist in jedem Falle der Sommerflieder, der genau wegen dieser Anziehungskraft auch Schmetterlingsstrauch genannt wird. Auch weil die Blütenfarbe Violett sehr beliebt bei den Faltern ist, auch im Falle von Duftnesseln oder Astern. Nicht so sehr zum empfehlen, weil für die Falter schwierig zu erreichen sind Pflanzen mit stark gefüllten Blüten.

Doch auch auf das Raupenstadium der Schmetterling muss Rücksicht genommen werden, denn genauso verscheiden wie die Falter sind auch die Geschmäcker der Raupen, was Blattarten betrifft. So mag die Schwalbenschwanzes beispielsweise die Doldenblütler wie Fenchel und Dill, die Raupe des Scheckenfalters hingegen Flockenblumen. Natürlich möchte man ungern Raupen bzw. ihre Bisspuren in den eigenen Zier- oder Gemüsebeeten haben. Doch wer schlau ist, lässt einfach in einer Gartennischen etwas Wildwuchs zu, da können sich dann die Raupen austoben, zum Beispiel auch an der dem Menschen leidigen den Raupen lieben Brennnesselpflanz.

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