Das eigene Gartenhaus

Schönes Gartenhaus, Foto: hen-magazin_flickr
Ein eigenes Gartenhaus zu bauen stellen sich die meisten sicherlich nicht besonders schwer vor. Man kauft ein bisschen Holz und das nötige Handwerkszeug und dann kann es losgehen. Doch ganz so einfach ist die Sache dann leider doch nicht, es muss vorher einiges bedacht werden.
Am Anfang ist es wichtig, sich genau zu überlegen wie groß bzw. hoch das Gartenhäuschen sein soll, denn wenn es eine bestimmte Größe überschreitet muss man eine extra Baugenehmigung einholen. Außerdem sollte man vor Baustart überlegen ob man überhaupt ausreichend handwerkliches Geschick für so ein Projekt besitzt oder nicht doch lieber den Fachmann ranlässt. Sonst kann so ein schönes Bauvorhaben auch schnell zum nervtötenden Desaster werden. Die einfachste Variante ist natürlich einfach zu einem vorgefertigten Gartenhaus aus dem Baumarkt zu greifen, das kann jeder mit ein bisschen Geschick und der entsprechenden Anleitung zusammensetzen. Tipps vom Experten einzuholen, ist allerdings nie verkehrt, damit das Haus zum Beispiel sicher steht und nicht beim ersten Sturm zusammen fällt. Deswegen sollte man auch grundsätzlich vor dem Bau des Hauses erst ein Fundament schaffen. Also entweder eine Bodenplatte kaufen oder ein Fundament aus Beton gießen damit ein solider Stand gewährleistet ist.
Bei den Werkzeugen gehört zur Grundausstattung natürlich ein Akkuschrauber, ein Bohrer, ein Schleifgerät sowie Gummihammer und Wasserwaage. Falls speziellere Werkzeuge benötigt werden, sollt man sich vorher nochmal von einem Fachmann beraten lassen. Auch bei der Materialauswahl gilt dies. Massivholz ist wichtig, doch welches genau und vor allem welche Lasur man als Witterungsschutz wählen sollte, bedarf am besten der Hilfe eines Fachmanns.
Man kann sich also mit etwas handwerklichem Geschick, den richtigen Werkzeugen und dem passenden Plan, die gibt es auch häufig im Internet, den Traum vom Gartenhäuschen selbst erfüllen.