Richtig Düngen

© Stefan Körber - Fotolia.com

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Zimmer- und Gartenpflanzen brauchen neben Wasser auch noch Nahrung! Deshalb sollte man erstere ganzjährig, letztere vor allem zu Beginn der Wachstumszeit düngen. Die elementaren Nährstoffe sind: Stickstoff (bei fahler Blattfarbe, kaum Wachstum) – er fördert das Wachstum von Blättern, Stielen und Früchten und ist zudem der Photosynthese zuträglich. Phosphor (Hinweis: bläuliche Blätter, kaum Wurzeln und Triebe) – er ist vor allem bei Blüten, Früchten und Samen einzusetzen. Kalium (bei schlechter Haltbarkeit von Früchten, trockenen Blättern, schwaches Wachstum) – es festigt nicht nur das Gewebe, sondern hilft auch gegen Frost. Früchte werden größer und leckerer.

Nun stellt sich noch die Frage, ob man auf organischen oder mineralischen Dünger zurückgreifen sollte. Die Antwort ist so einfach wie egal. Nährstoffe können eh nur von den Wurzeln aus in den kleinsten Bausteinen aufgenommen werden. Bei organischen Düngern wie z.B. Vogelmist-Guano, Hornspänen oder Knochenmehl wird das Bodenleben gefördert, das sie erst noch zersetzt werden müssen. Dadurch wird der Dünger aber auch erst spät aufgenommen. Ausserdem lässt es sich nicht genau sagen, wie viel Nährstoffe davon wirklich frei werden. Dagegen können mineralische Dünger wie Blaukorn und Kalimagnesia schnell und zielgerichtet aufgenommen werden, allerdings ist die Gefahr für Verbrennungen bei Überdosierung sehr hoch. Ob man diese Dünger nun in fester oder flüssiger Form verabreicht, bleibt sich auch gleich. Für Zimmerpflanzen ist es zum Beispiel einfach praktischer, auf flüssige Sorten zurückzugreifen, da man sie schön im Giesswasser ausbringen kann. Aber auch Düngerstäbchen gewähren eine längerfristige Versorgung.

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Den Garten richtig wässern

© The Photos - Fotolia.com

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Wer einen schönen, grünen und üppig bepflanzten Garten sein Eigen nennen darf, kann sich mehr als glücklich schätzen. Doch viele Gartenbesitzer unterschätzen sehr oft die zusätzlichen Kosten, die so eine grüne Oase mit sich bringen kann. Vor allem das notwendige Bewässern von Rasen, Bäumen und Pflanzen kann erhebliche Kosten verursachen und bei Abrechnung ein Loch ins Haushaltsbudget reißen. Dabei gibt es zahlreiche Tipps und Tricks, wie man Wasser sparen und trotzdem seinen Garten in voller Pracht genießen kann.

Das beginnt schon bei der Bepflanzung: Stauden und Gehölze sollten möglichst bei kühleren Temperaturen von Mitte August bis April gepflanzt werden, was Bewässerung spart und den Wachstum ohnehin förderlicher ist. Muss dennoch zusätzlich bewässert werden, sollte man den frühen Morgen dafür nutzen, da dann weniger verdunsten kann und zudem weniger Schnecken angelockt werden. Auch die Intensität der Wässerung ist entscheidend. Hier gilt: Mehr ist auch mehr. Statt täglich in geringe Mengen sollte gezielt und gründlich bewässert werden. Mit weichem Strahl dicht an die Pflanzenwurzeln und auf keinen Fall über Blätter und Blüten brausen. Mit einer Gießkanne können einzelne Pflanzen noch genauer gegossen werden. Um Gehölze empfehlen sich zusätzlich sogenannte Gießringe, die das Wasser effektiv in den Wurzelbereich führen.

Zusätzlich sollten sich Gartenbesitzer die natürlichen Ressourcen zunutze machen. Regenwasser kostet nichts und kann mit Regentonnen und einer speziellen Ableitung im Fallrohr aufgefangen und genutzt werden. Hat man Kübelpflanzen wie Oleander in seinem Garten stehen, können Untersetzer unverbrauchtes Wasser auffangen, das weiter zum Gießen anderer Pflanzen genutzt werden kann. Auch eine „Tröpfchenbewässerung“ spart bares Geld und tut den Pflanzen gut. Optimal im Zusammengang mit Bodenfeuchtsensoren wird die Bewässrung dem genauen Bedarf der Pflanzen angepasst. So geht kein Tropfen verloren. Wer es technisch mag, kann die Bewässerung gleich einem Computer überlassen, der alles je nach Bedarf steuert und dosiert.

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Neues Projekt: “Meine Ernte”

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Für Menschen, die in der Stadt leben und auch nie etwas anderes kennengelernt haben, ist “Gemüse anpflanzen” so etwas wie eine fremde Vokabel. Die meisten von ihnen haben nie einen eigenen Garten oder dergleichen besessen und deswegen auch noch nie Unkraut gejätet oder Tomaten gegossen. Jedoch darf man ihnen nicht unterstellen, dass sie das auch gar nicht wollen. Erst einmal muss man betrachten, dass es gerade in der Stadt häufig nicht den nötigen Platz für eigene Beete, geschweige denn einen eigenen Garten gibt. Der zweite Gesichtspunkt ist dann, dass sie selbst bei einem nun eigenen Garten aufgrund fehlender Erfahrung gar nicht wüssten, wie sie ihr eigenes Gemüse anpflanzen könnten, um dies dann im Sommer/Herbst auch zu ernten und selbst verspeisen zu können. Diesem soll nun Abhilfe geschaffen werden.

Vor einiger Zeit haben zwei ehemalige Studentinnen eine Initiative gegründet, in der sie Stadtbewohnern unter die Arme greifen wollen, indem sie ihnen zeigen wie das mit der Selbstversorgung übers Beet funktioniert. Dies führt dazu, dass es heute in mehreren Städten dieses Projekt gibt. Dabei ist es so, dass sie eine riesige Gartenfläche angemietet haben. Diese haben sie in knapp 100 Parzellen unterteilt und vermieten diese an Interessierte weiter. Dort wird dann zu Beginn der Saison von erfahrenen Gärtnern das entsprechende Gemüse gesät. Anschließend werden die Beete an die Kunden übergeben. Diese sollten sich dann mit zwei Stunden Zeitaufwand pro Woche um die Beete mit Gießen und Unkraut jäten kümmern, um dann im Herbst das eigene Gemüse ernten zu können. Zu diesem Projekt gehört außerdem, dass einem jederzeit erfahrene Gärtner zur Seite stehen und einen beraten. Außerdem gibt es auch noch einen Newsletter der immer darüber informiert, was gerade bei welchen Pflanzen beachtet werden muss.

So richtet sich dieses Angebot speziell an unerfahrene Gärtner um diese für den eigenen “Ackerbau” zu begeistern.

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Australiens Ökosystem in Gefahr

Elefanten © Galyna Andrushko - Fotolia.com

Elefanten © Galyna Andrushko - Fotolia.com

In Melvilles “Moby Dick” wird ein Elefant geschildert, der auf einem Jahrmarkt spazieren geht und hübschen jungen Damen Blumensträusse schenkt oder ihnen sanft mit dem Rüssel um die Taille greift. Jetzt soll der Elefant auch als Feuerwehrmann seine geistige Überlegenheit gegenüber anderen Tieren unter Beweis stellen. Wer behauptet, dass sein Rüssel ohnehin wie ein Feuerwehrschlauch aussieht und im Zoo bereits gesehen hat, wie lässig der Elefant sich mit diesem Gerät selber duscht, der geht Recht in der Annahme, dass er ideal für diesen Job geeignet ist.

Allerdings sieht die Realität dann doch etwas anders aus. Australien leidet auf Grund unglaublicher Hitzewellen immer wieder unter verheerenden Buschbränden. Als leicht entzündlicher Urheber solcher Brände gilt das Savannengras. Die Idee ist nun, afrikanische Elefanten umzusiedeln, um sie das Gras fressen zu lassen und somit präventiv weiteren Buschbränden vorzubeugen.

Der Elefant wäre ein Bio-Vernichtungsmittel und der Umwelt allemal zuträglicher, als eine chemische Alternative. Allerdings hat man auch die Erfahrung machen müssen, dass die Einführung fremder Arten dem Ökosystem schaden und fatale Wirkungen auf die natürliche Population anderer Tierarten haben kann. Man muss also die Elefanten streng überwachen.

Man will nicht den gleichen Fehler machen, wie man ihn damals bei der Aga-Kröte aus Amerika gemacht hat. Damals wurde eine dieser Riesenkröten widerrechtlich eingeführt und hat sich rasant vermehrt. Dabei hat die Giftkröte nicht nur Ernten vernichtet, sondern auch Unmengen anderer Tierarten ausgerottet.

Dennoch belasten die Brände das Ökosystem nicht weniger. Daher muss man alle Möglichkeiten in betracht ziehen, wie man dagegen vorgehen kann und zur Not auch etwas riskieren.

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Ideen zur Gartengestaltung – Bauerngarten

Bauerngarten © Sternstunden - Fotolia.com

Bauerngarten © Sternstunden - Fotolia.com

Der Winter ist bald vorbei und schon jetzt freut man sich auf die ersten warmen Tage, wenn alles wieder langsam grünt und bunt wird. Da gerät man schon mal ins Schwärmen und denkt voller Nostalgie an Omas wunderschönen Garten, der immer so üppig blühte. Wenn man einen eigenen Garten hat, kann man sich dieses Flair wieder zurückholen.

Um einen richtig urigen Bauerngarten hinzubekommen, braucht man natürlich die typischen Pflanzen, die dazu gehören, wie etwa Rittersporn, Veilchen, Goldlack, Hortensien und den Klassiker- Rosen. Vor allem die prall gefüllten und herrlichen duftenden Blütenbälle der Zentifolia-Rose erinnern an “alte Zeiten”.

Ein blühender Garten kann vor allem durch einjährige Sommerpflanzen garantiert werden, dazu zählen Königskerzen, Fingerhüte oder Stockrosen, deren Samen direkt ins Freie gestreut werden. Wenn man die Pflanzen sofort nach der Blüte auf den Boden zurückschneidet, können sie sogar überwintern. Das Gleiche gilt für den Rittersporn, der dann sogar noch einmal im Herbst blüht und das herbstliche Blumenbeet bereichert. Rittersporn sieht auch kombiniert mit der Brennenden Liebe fabelhaft aus. Für Beet-Einfassung eignen sich Duft- und Federnelken, die einen wunderbaren Geruch verbreiten.

Ein besonderes Highlight im Frühling sind selbstverständlich die Frühlingsblüher wie Narzissen, Hyazinthen oder der Schöterich mit seinen orangen, gelben und violetten Blüten. Tulpen sollte man zwischen Pfingstrosen und Gemswurz pflanzen, da ihre Zwiebeln im Schatten der Blätter im Sommer gut ausreifen können. Pflicht in einem Bauerngarten sind auch die Stiefmütterchen, die man in Töpfen bespielsweise auf die Terrasse stellen kann.

Für einen üppig gefüllten Bauerngarten können die Pflanzen ruhig dicht an dicht stehen, wobei es sehr wichtig ist, die Blumen aufzubinden, da viele von ihnen recht üppige Gewächse sind, wodurch die Stiele schnell knicken können. Im Handel kann man entweder Stäbe kaufen oder man steckt Reisig um die Stauden, damit die Pflanzen hindurch wachsen können. Grüner Kunststoffbast fällt weniger auf und sieht natürlich aus als dicke Schnüre.

Bei einem guten Boden dürfte dem nostalgischen Bauerngarten nun nichts mehr im Weg stehen.

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In Arbeit: Die Rote Liste 2020

Tiger © Nikolay Tonev - Fotolia.com

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Schon seit Dezember des Jahres 2011 arbeitet der Botanische Garten zusammen mit dem Botanischen Museum Berlin-Dahlem der Freien Universität Berlin an den Vorbereitungen in Rahmen eines Projektes zur Erstellung der Roten Liste 2020.

Bei den Roten Listen handelt es sich um wissenschaftliche Gutachte über Tiere, Pflanzen und Pilze in Deutschland, um das derzeitige Ausmaß bestimmter Arten dokumentieren und bewerten zu können. Seit 1970 nun erscheinen sie in mehreren Bänden, herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz. Seitdem ist man bemüht, die Rote Liste stetig zu verbessern, was beispielsweise die Nachvollziehbarkeit der Gefährdungseinstufung oder die Einbettung in Checklisten betrifft. So können, jeweils im Abstand von zehn Jahren, die Veränderungen innerhalb der gefährdeten Arten festgestellt und dadurch Verschlechterungen, aber auch Erholungen der Artbestände genau dokumentiert werden.

Man bemüht sich in den aktuellen Artenlisten um einen fundierten Kenntnisstand der biologischen Artenvielfalt, wobei Wissenschaft und Forschung ständig neue Erkenntnisse liefern, die ein kontinuierliches Fortschreiben der Listen erfordern.

Zum Ziel hat man es sich gesetzt, mit den Projekten rund um die Rote Liste eine neue Grundlage in der Organisation des Bereiches zu schaffen. Damit sollen die Prozesse im Rahmen der Erstellung sowie die Zusammenarbeit der Wissenschaftler, Länder- und Bundesbehörden und auch aller im Naturschutz Tätigen, weiter verbessert werden. Auch will man hier langfristig ein intensives Zusammenarbeiten ermöglichen. Voraussetzende Maßnahmen dafür sind grundlegend die Einbindung der Bundesländer, wie auch der wissenschaftlichen Koordinatoren der Roten Listen. Vor allem aber will man sich um ein effektives Fortschreiben der Listen bemühen, besonders in der Durchführungsphase ab 2015, und die Datengrundlagen dahingehend deutlich verbessern. Wichtig ist hier auch die Bereitstellung von IT-Werkzeugen. Für 37 Monate wird das Vorhaben mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

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Garage bauen für den Zweitwagen

© Phase4Photography - Fotolia.com

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Wer eine Garage für seinen Zweitwagen bauen möchte, hat viele Möglichkeiten, seine eigenen Vorstellungen in die Gestaltung und Ausstattung einfließen zu lassen. Die Bauart der Garage sowie die einzelnen Elemente, mit denen sie ausgestattet ist, können je nach Bedarf und Grundstücksgegebenheiten gewählt werden.

Je nach dem wie die Garage in das gesamte Gartengrundstück integriert werden soll, stehen einem verschiedene Bauarten zur Auswahl. Man hat die Wahl zwischen einer Einzelgarage, Doppelgarage, so genannte Satteldachgaragen oder gar Grossraumgaragen.

Wer eine zusätzliche Garage für den Zweitwagen bauen möchte, kann getrost eine kleinere Einzelgarage wählen. Wer dagegen gleich seine zwei Autos unterbringen möchte, entscheidet sich lieber für eine Doppelgarage. Wer bestimmte Einschränkungen wegen den Nachbarn berücksichtigen muss, kann auf eine offene, schlichte und moderne Satteldachgarage zurückgreifen. Eine offene Garage bietet sich auch dann an, wenn der Blick auf den schicken und heiß geliebten Sportwagen nicht versperrt werden soll.

Auch bei der Gestaltung der Außenwände der Garage kann man sich zwischen verschiedenen Materialien entscheiden. Wer es lieber klassisch haben möchte, kann sich für eine Garage mit verputzten Wänden entscheiden. Möglich ist aber auch die Anfertigung der einzelnen Wandelemente aus Holz, Glas oder Stahl. Wer im Vorfeld gründlich rechechiert und die richtige Firma mit dem Fertigstellen der Garage beauftragt, kann auch bei einer schlichten und modernen Außenoptik mit Qualität und langer Haltbarkeit rechnen. Über eine schicke Garage werden sich sicherlich auch die Nachbarn freuen.

Bei der Ausstattung der Garage hat man ähnlich viele Möglichkeit – je nach Wunsch können verschiedene Garagentore, Türen und Fenster eingebaut werden. Auch hier macht es Sinn zu überlegen, wie man die Garage in das gesamte Gartengrundstück integrieren möchte. Eine Tür in einer der Seitenwände oder in der Rückenwand bietet – neben dem Garagentor – einen zusätzlichen Zugang. Durch die passenden Fenster hat man Tageslicht in der Garage. Je nach Grundstück macht auch ein zusätzliches Rückwandtor Sinn. Dieses Tor erlaubt die Durchfahrt durch die Garage auf das dahinter gelegene Grundstück. Wenn das Grundstück so geschnitten ist, dass man vom Haus aus auf das Dach der Garage blickt, ist eine Dachbegrünung empfehlenswert und angenehm für das Auge. 

Klaus Fernandos

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Gartenarbeit ohne Probleme

 Erik Schumann - Fotolia.com

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Was die jüngere Generation oftmals argwöhnisch beäugt, ist in seiner grünen und gesunden Form den Älteren unter uns meist noch lebhaft aus der Kindheit bekannt.

Das stellte auch Ursula Müller-Lieberz fest, die seit nunmehr 20 Jahren in der sozialen Betreuung in einem Altenzentrum tätig ist. Der Sozialarbeiterin und Kunsttherapeutin fiel auf, dass der Garten und alles, was er mit sich bringt, ein beliebtes Thema unter ihren bejahrten Schützliingen ist. Für viele von ihnen war der eigene Garten viele Jahre lang ein fester Bestandteil des Lebens und wurde mit Liebe gepflegt. Wo für den einen der hübsche Vorgarten bedeutend war, machten sich andere den Boden zu eigen, um ihre Küche mit gesunden Schätzen auszustatten. Auch von ihrer Mutter kennt Ursula Müller-Lieberz diese Leidenschaft, musste aber feststellen, dass es ihr im Alter immer schwerer viel, sich an den Blumen zu erfreuen und diese in gebückter Haltung ausreichend zu pflegen.

Das brachte sie auf die Idee von sogenannten Hochbeeten, die den älteren Gartenliebhabern dabei helfen sollen, mit ihren Pflanzen stets auf Augenhöhe zu sein. Mehrere Gitterboxen befinden sich übereinander, wobei die erste stets mit Erde befüllt werden kann. Das soll die Natur auch auf Balkon und Terasse holen und ebenso Senioren mit Rollstühlen oder Rollatoren zugänglich gemacht werden.

Und die Arbeit in und an der Natur mit der Begeisterung aus jüngeren Jahren, scheint in der Tat etwas erfrischendes und lebensbejahendes für die Senioren zu sein. So berichtet Helmut Schwarting zu seinem 80. Geburtstag, immernoch agil und aktiv, vor allem die Arbeit und das nicht still Stehen, seien die Dinge, die jung halten. Zu dieser Arbeit zählte in den vergangenen fünfzig Jahren vor allem der Garten. Auch heute noch hält er sich damit beschäftigt und liebt die Stunden im Grünen.

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Tipps für die Gartengestaltung

© Baumeister - Fotolia.com

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Viele Hobbygärtner finden in der Arbeit im Freien nicht nur Erholung vom Alltag sondern sogar eine wahre Erfüllung. Wer einen eigenen Garten anlegen und dauerhaft pflegen möchte, kann dabei seiner Kreativität freien Lauf lassen und immer wieder die eigenen Ideen und Vorstellungen umsetzen.

Etwas Grundwissen über Gartenbau und viel Geduld sind die Voraussetzung für eine gelungene Gartengestaltung. Dabei spielen auch das vorhandene Budget und die Größe des Grundstücks eine wichtige Rolle. Mit einigen Vorüberlegungen, der richtigen Planung und Reihenfolge der ausgeführten Tätigkeiten macht der eigene Garten nicht nur viel Arbeit sondern auch viel Freude.

Zu der Planung gehört auf jeden Fall die Aufteilung des Gartens, die man im Vorfeld grob skizzieren soll. Je nach persönlichem Geschmack kann der eigene Garten verschiedene Bestandteile haben – Rasenfläche, Bäume, Obstbäume, Sträucher, einen Stein-, Kräuter- oder auch Rosengarten und natürlich jede Menge Blumen. Man kann sich auch für einen Themengarten entscheiden – beispielsweise für einen Bauerngarten oder japanischen Garten.

Den jeweiligen Möglichkeiten und Vorüberlegungen entsprechend wird Abschnitt für Abschnitt des zukünftigen Gartens vorbereitet. In dieser Phase werden die unzugänglichsten Bereiche immer als Erste in Angriff genommen. Dabei werden Unkraut und verwildertes Pflanzendickicht sorgfältig ausgegraben und entfernt. Bei kleinen Flächen reicht einfaches Gartenwerkzeug wie Spitzhacken und Spaten meist aus. Größere Flächen dagegen erfordern professionelle Großgeräte. Zu den Erdarbeiten dieser Vorbereitungsphase gehört auch das Aufschütten mit neuem Erdreich.

Zeitgleich sollten bauliche Veränderungen wie beispielsweise die Ausgrabung einer Teichgrube in Angriff genommen werden. Weitere bauliche Maßnahmen wären der Bau eines Geräteschuppens, das Verlegen eines Bewässerungssystems oder elektrischer Anschlüsse, das Anlegen einer Terrasse.

Sobald alle baulichen Maßnahmen abgeschlossen sind, kann man auch das eigentliche Pflanzen angehen. Dabei hängt die Wahl der Pflanzen von der Art des Gartens ab – Nutzgarten, Ziergarten oder eine Mischform. Entscheidend ist auch wie viel Zeit man für den Garten später aufbringen kann. Wer einen ansehnlichen Garten anlegen möchte, aber später nicht viel Zeit für die Blumenpflege aufbringen kann, sollte sich für einen Obstgarten entscheiden.

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Gartenarbeit im Herbst

© Sandra Cunningham - Fotolia.com

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Herbstzeit ist Laubzeit. Wer einen Garten und viel Land mit Bäumen besitzt, der hat in den letzten Wochen viel zu tun gehabt. Doch was tun mit all dem Laub und den Grünabfällen? Viele kompostieren den Abfall im eigenen Garten, einige  nutzen die Biotonne und manch einer stellt das Grünzeug einfach im Wald ab. 

Genau dies wurde nun im November vom Umweltausschuss des Kreistages diskutiert. Kreisrat Erich Daum ist Revierförster der Bayerischen Staatsforsten im Forstbetrieb. Für ihn stellt die Ablage im Wald ein immenses Problem dar. Es werden Pflanzentöpfe und Plastiksäcke mitten im Wald abgestellt. Fremde Pflanzenabfälle haben im Wald nicht zu suchen. Das Problem liegt darin, dass sich diese Pflanzen im Wald durchsetzen und diejenigen verdrängen, für die der Platz eigentlich gedacht ist. Diese Fremdlinge können die natürliche Flora des Waldes zerstören und wirtschaftliche Schäden anrichten. 

Ein weiteres Problem stillen die Laubsauger auf. Diese saugen mit bis zu 160 Stundenkilometer und saugen somit nicht nur Blätter, sonder auch viele für den Boden und die Tierwelt essentielle Kleinlebewesen auf. Viele Vögel sieht man bereits jetzt in manchen Gebieten nicht mehr, weil in den letzten Jahren Laubsauger eingesetzt worden sind. Hier wurde der Nährstoff-Kreislauf durcheinander gebracht. Beispielsweise wandeln Spinnen, Regenwürmer, Asseln, Tausendfüßler und Milben Blätter und Pflanzenreste in Humus. Dies wird dann von den Vögeln verzerrt. Wenn das fehlt, können diese im Waldgebiet schwer überleben. Aber nicht nur für diese Zwecke ist die Natürlichkeit des Waldes wichtig. Spitzmäuse und Igel nutzen Blätter und Laub als Schutzschicht im Winterschlaf. 

Wer viel Laub in seinem Garten besitzt, für den gibt es diverse Entsorgungsmöglichkeiten. Man kann beispielsweise das Laub zur Kompostierungsanlage bringen. Wer einen Baum fällen muss, der sollte sich an einen Landschaftsbaubetrieb wenden. Wer seinen Garten liebt, der sollte für ihn sorgen. 

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