Garage bauen für den Zweitwagen

© Phase4Photography - Fotolia.com

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Wer eine Garage für seinen Zweitwagen bauen möchte, hat viele Möglichkeiten, seine eigenen Vorstellungen in die Gestaltung und Ausstattung einfließen zu lassen. Die Bauart der Garage sowie die einzelnen Elemente, mit denen sie ausgestattet ist, können je nach Bedarf und Grundstücksgegebenheiten gewählt werden.

Je nach dem wie die Garage in das gesamte Gartengrundstück integriert werden soll, stehen einem verschiedene Bauarten zur Auswahl. Man hat die Wahl zwischen einer Einzelgarage, Doppelgarage, so genannte Satteldachgaragen oder gar Grossraumgaragen.

Wer eine zusätzliche Garage für den Zweitwagen bauen möchte, kann getrost eine kleinere Einzelgarage wählen. Wer dagegen gleich seine zwei Autos unterbringen möchte, entscheidet sich lieber für eine Doppelgarage. Wer bestimmte Einschränkungen wegen den Nachbarn berücksichtigen muss, kann auf eine offene, schlichte und moderne Satteldachgarage zurückgreifen. Eine offene Garage bietet sich auch dann an, wenn der Blick auf den schicken und heiß geliebten Sportwagen nicht versperrt werden soll.

Auch bei der Gestaltung der Außenwände der Garage kann man sich zwischen verschiedenen Materialien entscheiden. Wer es lieber klassisch haben möchte, kann sich für eine Garage mit verputzten Wänden entscheiden. Möglich ist aber auch die Anfertigung der einzelnen Wandelemente aus Holz, Glas oder Stahl. Wer im Vorfeld gründlich rechechiert und die richtige Firma mit dem Fertigstellen der Garage beauftragt, kann auch bei einer schlichten und modernen Außenoptik mit Qualität und langer Haltbarkeit rechnen. Über eine schicke Garage werden sich sicherlich auch die Nachbarn freuen.

Bei der Ausstattung der Garage hat man ähnlich viele Möglichkeit – je nach Wunsch können verschiedene Garagentore, Türen und Fenster eingebaut werden. Auch hier macht es Sinn zu überlegen, wie man die Garage in das gesamte Gartengrundstück integrieren möchte. Eine Tür in einer der Seitenwände oder in der Rückenwand bietet – neben dem Garagentor – einen zusätzlichen Zugang. Durch die passenden Fenster hat man Tageslicht in der Garage. Je nach Grundstück macht auch ein zusätzliches Rückwandtor Sinn. Dieses Tor erlaubt die Durchfahrt durch die Garage auf das dahinter gelegene Grundstück. Wenn das Grundstück so geschnitten ist, dass man vom Haus aus auf das Dach der Garage blickt, ist eine Dachbegrünung empfehlenswert und angenehm für das Auge. 

Klaus Fernandos

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Gartenarbeit ohne Probleme

 Erik Schumann - Fotolia.com

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Was die jüngere Generation oftmals argwöhnisch beäugt, ist in seiner grünen und gesunden Form den Älteren unter uns meist noch lebhaft aus der Kindheit bekannt.

Das stellte auch Ursula Müller-Lieberz fest, die seit nunmehr 20 Jahren in der sozialen Betreuung in einem Altenzentrum tätig ist. Der Sozialarbeiterin und Kunsttherapeutin fiel auf, dass der Garten und alles, was er mit sich bringt, ein beliebtes Thema unter ihren bejahrten Schützliingen ist. Für viele von ihnen war der eigene Garten viele Jahre lang ein fester Bestandteil des Lebens und wurde mit Liebe gepflegt. Wo für den einen der hübsche Vorgarten bedeutend war, machten sich andere den Boden zu eigen, um ihre Küche mit gesunden Schätzen auszustatten. Auch von ihrer Mutter kennt Ursula Müller-Lieberz diese Leidenschaft, musste aber feststellen, dass es ihr im Alter immer schwerer viel, sich an den Blumen zu erfreuen und diese in gebückter Haltung ausreichend zu pflegen.

Das brachte sie auf die Idee von sogenannten Hochbeeten, die den älteren Gartenliebhabern dabei helfen sollen, mit ihren Pflanzen stets auf Augenhöhe zu sein. Mehrere Gitterboxen befinden sich übereinander, wobei die erste stets mit Erde befüllt werden kann. Das soll die Natur auch auf Balkon und Terasse holen und ebenso Senioren mit Rollstühlen oder Rollatoren zugänglich gemacht werden.

Und die Arbeit in und an der Natur mit der Begeisterung aus jüngeren Jahren, scheint in der Tat etwas erfrischendes und lebensbejahendes für die Senioren zu sein. So berichtet Helmut Schwarting zu seinem 80. Geburtstag, immernoch agil und aktiv, vor allem die Arbeit und das nicht still Stehen, seien die Dinge, die jung halten. Zu dieser Arbeit zählte in den vergangenen fünfzig Jahren vor allem der Garten. Auch heute noch hält er sich damit beschäftigt und liebt die Stunden im Grünen.

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Tipps für die Gartengestaltung

© Baumeister - Fotolia.com

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Viele Hobbygärtner finden in der Arbeit im Freien nicht nur Erholung vom Alltag sondern sogar eine wahre Erfüllung. Wer einen eigenen Garten anlegen und dauerhaft pflegen möchte, kann dabei seiner Kreativität freien Lauf lassen und immer wieder die eigenen Ideen und Vorstellungen umsetzen.

Etwas Grundwissen über Gartenbau und viel Geduld sind die Voraussetzung für eine gelungene Gartengestaltung. Dabei spielen auch das vorhandene Budget und die Größe des Grundstücks eine wichtige Rolle. Mit einigen Vorüberlegungen, der richtigen Planung und Reihenfolge der ausgeführten Tätigkeiten macht der eigene Garten nicht nur viel Arbeit sondern auch viel Freude.

Zu der Planung gehört auf jeden Fall die Aufteilung des Gartens, die man im Vorfeld grob skizzieren soll. Je nach persönlichem Geschmack kann der eigene Garten verschiedene Bestandteile haben – Rasenfläche, Bäume, Obstbäume, Sträucher, einen Stein-, Kräuter- oder auch Rosengarten und natürlich jede Menge Blumen. Man kann sich auch für einen Themengarten entscheiden – beispielsweise für einen Bauerngarten oder japanischen Garten.

Den jeweiligen Möglichkeiten und Vorüberlegungen entsprechend wird Abschnitt für Abschnitt des zukünftigen Gartens vorbereitet. In dieser Phase werden die unzugänglichsten Bereiche immer als Erste in Angriff genommen. Dabei werden Unkraut und verwildertes Pflanzendickicht sorgfältig ausgegraben und entfernt. Bei kleinen Flächen reicht einfaches Gartenwerkzeug wie Spitzhacken und Spaten meist aus. Größere Flächen dagegen erfordern professionelle Großgeräte. Zu den Erdarbeiten dieser Vorbereitungsphase gehört auch das Aufschütten mit neuem Erdreich.

Zeitgleich sollten bauliche Veränderungen wie beispielsweise die Ausgrabung einer Teichgrube in Angriff genommen werden. Weitere bauliche Maßnahmen wären der Bau eines Geräteschuppens, das Verlegen eines Bewässerungssystems oder elektrischer Anschlüsse, das Anlegen einer Terrasse.

Sobald alle baulichen Maßnahmen abgeschlossen sind, kann man auch das eigentliche Pflanzen angehen. Dabei hängt die Wahl der Pflanzen von der Art des Gartens ab – Nutzgarten, Ziergarten oder eine Mischform. Entscheidend ist auch wie viel Zeit man für den Garten später aufbringen kann. Wer einen ansehnlichen Garten anlegen möchte, aber später nicht viel Zeit für die Blumenpflege aufbringen kann, sollte sich für einen Obstgarten entscheiden.

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Gartenarbeit im Herbst

© Sandra Cunningham - Fotolia.com

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Herbstzeit ist Laubzeit. Wer einen Garten und viel Land mit Bäumen besitzt, der hat in den letzten Wochen viel zu tun gehabt. Doch was tun mit all dem Laub und den Grünabfällen? Viele kompostieren den Abfall im eigenen Garten, einige  nutzen die Biotonne und manch einer stellt das Grünzeug einfach im Wald ab. 

Genau dies wurde nun im November vom Umweltausschuss des Kreistages diskutiert. Kreisrat Erich Daum ist Revierförster der Bayerischen Staatsforsten im Forstbetrieb. Für ihn stellt die Ablage im Wald ein immenses Problem dar. Es werden Pflanzentöpfe und Plastiksäcke mitten im Wald abgestellt. Fremde Pflanzenabfälle haben im Wald nicht zu suchen. Das Problem liegt darin, dass sich diese Pflanzen im Wald durchsetzen und diejenigen verdrängen, für die der Platz eigentlich gedacht ist. Diese Fremdlinge können die natürliche Flora des Waldes zerstören und wirtschaftliche Schäden anrichten. 

Ein weiteres Problem stillen die Laubsauger auf. Diese saugen mit bis zu 160 Stundenkilometer und saugen somit nicht nur Blätter, sonder auch viele für den Boden und die Tierwelt essentielle Kleinlebewesen auf. Viele Vögel sieht man bereits jetzt in manchen Gebieten nicht mehr, weil in den letzten Jahren Laubsauger eingesetzt worden sind. Hier wurde der Nährstoff-Kreislauf durcheinander gebracht. Beispielsweise wandeln Spinnen, Regenwürmer, Asseln, Tausendfüßler und Milben Blätter und Pflanzenreste in Humus. Dies wird dann von den Vögeln verzerrt. Wenn das fehlt, können diese im Waldgebiet schwer überleben. Aber nicht nur für diese Zwecke ist die Natürlichkeit des Waldes wichtig. Spitzmäuse und Igel nutzen Blätter und Laub als Schutzschicht im Winterschlaf. 

Wer viel Laub in seinem Garten besitzt, für den gibt es diverse Entsorgungsmöglichkeiten. Man kann beispielsweise das Laub zur Kompostierungsanlage bringen. Wer einen Baum fällen muss, der sollte sich an einen Landschaftsbaubetrieb wenden. Wer seinen Garten liebt, der sollte für ihn sorgen. 

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Gartenarbeit für die Wintervorbereitung

© FotoLyriX - Fotolia.com

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Auch wenn die Temperaturen in diesem November schon fast frühlingshaft sind, sollen Hobbygärtner nicht vergessen, dass ein Kälteeinbruch ganz schnell kommen kann. Daher gilt es aktuell, für einen ausreichenden Winterschutz zu sorgen. 

Wenn Sie im Ziergarten immergrüne Exoten haben, sollten Sie diese gut vor der Kälte schützen, denn die kommen aus wärmeren Klimazonen. Die Magnolie, die Aukube, der Lorbeer-Schneeball und die Kamelie freuen sich bestimmt, wenn Sie mit Schilfmatten oder Reisig geschützt werden. 

Auch im Obst-, Kräuter und Gemüsegarten müssen noch einige Arbeiten erledigt werden: Das abgestorbene Spargelkraut zum Beispiel muss abgeschnitten werden, die Petersilie ausgegraben und in Töpfe gesetzt werden. Rotkohl, Brunnenkresse und Herbsttrüben müssen Sie jetzt ernten. 

Im Obstgarten müssen Sie die Pflaumenbäume schneiden, da sie sehr spät Früchte tragen. Wenn Sie bei Johannisbeeren den Schnitt nach der Ernte vergessen haben sollten, ist es jetzt an der Zeit, das nachzuholen. 

Auch bei älteren Obstbäumen gibt es bestimmte Arbeiten, die man am besten vor Wintereinbruch verrichten soll: älteren Obstbäumen tut es gut, wenn Sie der Erde um sie herum Kompost zufügen. 

Sollten Ihre Apfelbäume unter Schorf leiden, müssen Sie das Falllaub unbedingt entfernen. Das gilt auch bei Gelegen von Schnecken im Erdboden. Frostempfindliche Obstbäume können Sie vor Frost schützen indem Sie den Stamm weiß anstreichen. Auch Obstbaumkrebs können Sie vorbeugen – in diesem Falle müssen Sie auf Wucherungen und Wülsten achten. 

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Den Garten winterfertig machen

Der Garten im Winter, Foto von mueritz/flickr.com

Der Garten im Winter, Foto von mueritz/flickr.com

Schon jetzt ist es teilweise bitterkalt, Nachts gefriert es sogar schon. Die Bäume entkleiden sich ihres Blätterkleids – der Winter steht vor der Tür. Fünf vor Zwölf also, um den Garten winterfest zu machen.

Was sollen sie mit den ganzen Blättern machen? Ganz einfach: Ab unter die Bäume und Sträucher, denn diese sind solche herbstlichen Situationen gewohnt. Klassische Beetstauden und Rasen sollten aber möglichst von Laub freigehalten werden – sie brauchen auch im Herbst alles an Sonne, was sie kriegen können. Wenn sie keine Bäume oder Sträucher haben, gehören Blätter auf den Kompost. Traumhaftes Wohnen bedeutet natürlich immer auch ein schönes und gepflegtes Gartenparadies rings um die eigenen vier Wände.

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen: Um besonders lockere, krümelige Erde für ihre Beete im nächsten Jahr zu haben, sollten sie jetzt schon die Beete umgraben und mit halb zersetztem Kompost vermischen. Durch den Frost im Winter werden die Erdschollen schwerer, der Boden also brüchig. So haben sie im nächsten Frühling perfekte Erde für ihre Pflanzen.

Möchten sie etwas neu pflanzen? Im November wirkt das vielleicht etwas komisch, aber es gibt durchaus Pflanzen, die gerade jetzt optimal anwachsen. Etwa wurzelnackte Rosen direkt vom Feld. Einfach alle Wurzelspitzen abschneiden und die Rosen dann ein paar Stunden lang in Wasser stellen. Dann können sie bereits eingepflanzt werden. Auch Stauden sollten bereits jetzt eingepflanzt werden, um im Frühling eine besonders üppige Blüte zu bekommen. Dasselbe gilt auch für Blumenzwiebeln.

Last but not least: Auch mal die Nistkästen reinigen. Denn dort nisten sich nicht nur Vögel, sondern auch Milben und andere Parasiten ein. Diese können der Brut im nächsten Jahr zur Gefahr werden – also bitte desinfizieren. Es sei denn, ein Eichhörnchen oder Siebenschläfer hat sich in ihrem Nistkasten zum Winterschlaf gelegt. Dann wünschen sie ihm einfach süße Träume!

 

Gastautorin Hedwig Krug

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Mehr Geld für die Bio-Landwirtschaft

© Stefan Körber - Fotolia.com

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Die Bio – Landwirtschaft soll künftig von der Europäischen Union noch stärker als bislang gefördert werden: Ab 2014 sollen im Zuge einer Reform der europäischen Agrar- Politik 30 Prozent der Direktzahlungen für Öko – Bauern ausgezahlt werden. Damit werden Maßnahmen wie die Erhaltung von Dauergrünland oder einer bodenschonenden Diversifizierung der angebauten Pflanzen immer attraktiver für Europas Landwirte. Der Topf, den die EU für die Förderung der Landwirtschaft bereit hält, ist riesig: Fast jeder zweite Euro fließt in die Taschen der Bauern. Damit macht die EU – Förderung zwischen 50 und 60 Prozent der Einnahmen der deutschen Landwirte aus. Ab 2014 sollen erneut stolze 435,4 Milliarden Euro für die Bauern bis zum Jahr 2020 bereit gestellt werden. Statt 5,4 Milliarden jährlich wie derzeit stehen dann knapp 5,2 Milliarden Euro pro Jahr für die deutschen Landwirte zur Verfügung.

Streit gibt es in der EU über die Verteilung der Gelder: Zunächst sollten die Subventionen zu Gunsten der neuen EU-Länder in Mittel- und Osteuropa umverteilt werden. Nach einem massiven Protest von Deutschland und Frankreich, die seit Jahrzehnten schon am stärksten gefördert werden, verwarf die EU – Kommission aber diese Pläne. Der Geschäftsführer der estnischen Agrar – Kammer, Roomet Sormus, will sich damit aber nicht zufrieden geben: Dass sein Land auch zukünftig drei Mal weniger Geld als der EU – Durchschnitt bekommen soll, findet er unfair. Hauptagrumente der EU für die ungleiche Verteilung sind die schwankenden Lohnniveaus und Lebenshaltungskosten zwischen Ost und West.

Neu ab 2014 wird eine Obergrenze von 300.000 Euro pro Betrieb und Jahr sein: Verlierer sind dabei vor allem die Großbetriebe im Norden Deutschlands, kleinere Betriebe sind davon nicht betroffen. Außerdem sollen die Bauern jünger werden: Wer jünger als 40 Jahre ist und einen Betrieb übernimmt, soll in den ersten fünf Jahren 25 Prozent mehr Fördergelder als der Durchschnitt erhalten. Außerdem sollen mindestens drei verschiedene Pflanzen kultiviert werden, von denen keine mehr als 70 Prozent der Gesamtfläche ausmachen soll. Sieben Prozent des Agrarlandes soll künftig als ökologische Schutzzone frei bleiben.

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Der Holunderbaum

Holunderbaum, Foto: josef türk_flickr

Holunderbaum, Foto: josef türk_flickr

Ein Hoch auf den Holunderbaum. Warum? Weil er sich zumeist allein anpflanzt, aber dem Garten eine wundervolle Aura verleiht. Zumindest galt dies früher. Leider pflanzen sich weitaus nicht mehr so viele Holunderbäume von selbst an, als sie in der freien Natur eigentlich gebraucht werden. Leider ist der explizite Anbau in der freien Natur etwas schwieriger als der, der sich von selbst gestaltet. Man glaube es kaum, aber der Holunderbaum siedelt sich gerne in der Nähe von Menschen an. Am wohlsten fühlt er sich in den Gärten. Doch außer, dass er nicht gerne unzivilisiert wächst, ist er eigentlich recht handzahm. Der Holunderbaum akzeptier alle erdenklichen Böden, auch wenn er einen lehmigen Boden bevorzugt oder einen kalkhaltigen gerne um sich herum hat. Am liebsten hat er es, wenn viel Sonne auf ihn scheinen kann. So kann der Holunder ideal blühen. Wer sieht die wunderschönen Holunderbeeren nicht gerne vor dem Fenster.

Wer einen Holunderbaum bei sich im heimischen Garten anpflanzen möchte, der sollte den Platz für den Baum aber mit Bedacht auswählen, denn der Holunderbaum kann bis zu sieben Meter hoch werden. Zudem ist sein Stamm breit und die Wurzeln gehen in die Tiefe. Deswegen sollte der Holunder genug Platz zum Wachsen und Gedeihen haben.

Wenn Sie ein Gemüsebeet besitzen oder andere Pflanzen in Ihrem Garten angebaut werden, sollten Sie daran denken, diese weit weg vom Holunderbaum zu machen, denn obwohl der Holunderbaum recht unkompliziert ist, verhalten sich andere Pflanzen in seiner Nähe umgekehrt. Viele Pflanzen oder Gemüsearten gedeihen nicht gut in der Nähe vom Holunderbaum.

Sie wollen trotzdem einen Holunderbaum anpflanzen, dann sollten Sie zudem beachten, die Holunder-Samen in einer Kälteperiode anzupflanzen. So keimen sie am besten. Der ideale Zeitpunkt ist der frühe Herbst und ein kaltes Frühbeet. Später sollte die Pflege des Baumes nicht zu kurz kommen. Diese ist jedoch wie bereits erwähnt unkompliziert. Man sollte lediglich nicht zuviel auf einmal schneiden, sonst entstehen senkrechte Wassertriebe, welche in die Höhe wachsen können.

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Ökologisch angebaute Lebensmittel sind im Kommen

Dass die Deutschen ihre Bio-Lebensmittel lieben, ist keine Neuheit mehr. Es wird viel Wert auf unbehandeltes Gemüse und Obst gelegt und das Fleisch darf auch nur von glücklichen Kühen und Schweinen kommen. Die Nachfrage nach ökologisch angebauten Lebensmitteln ist bombastisch und der Markt hat sich auf die Wünsche der Kunden eingestellt. Von Bio-Läden, Supermärkten bis hin zu Discountern, alle bieten Bio-Produkte an. Einzig und allein den Bauern fällt die Umstellung schwer. Aufgrund dessen werden aktuell 45 Prozent des Gemüsebedarfs aus dem Ausland transportiert.
Das Landwirtschaftsministerium von Nordrhein Westfallen hat auf die Schwierigkeiten der Landwirte in ihrem Bundesland reagiert und Umstellungshilfen für den Öko-Bau angeboten. Ein Gemüsebauer erhält 1.200 Euro pro Hektar für den Anbau. Bei Dauerkulturen kann er mit 1.404 Euro rechnen. In NRW werden 68.000 Hektar ökologisch bewirtschaftet. Bauern von insgesamt 36.000 Hektar sind gerade dabei ihren Anbau umzustellen.

>In einer Nachfrage bei den Landwirten kam heraus, dass auch sie mit dem Öko-Anbau sehr zufrieden sind. Für manche hat sich die Umstellung sogar finanziell gelohnt. Ein Bauer mit 40 Kühen und rund 240.000 Kilo Bio-Milch im Jahr meint, dass es ohne die richtige Einstellung jedoch nicht geht. Man müsse mit ganzem Herzen bei der Sache sein und extensiv wirtschaften können.

Wenn sich ein Betrieb auf den ökologischen Anbau einlässt, verpflichtet er sich mindestens fünf Jahre auf diese Art und Weise zu produzieren. Er muss zertifizierte Futtermittel benutzen, die fast doppelt so teuer sind wie herkömmliche. Das Saatgut und alle Produkte sowie die Weiden werden regelmäßig kontrolliert. Die Bauern müssen für alles Bio-Zertifikate vorgelegen. Das erfordert viel Arbeit, Disziplin und Wissen. Doch dafür erhalten die Bauern Hilfen aus finanziellen Förderprogrammen. Insgesamt lohnt sich die Umstellung für die Landwirte, aber auch für die Verbraucher.

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Die richtigen Gartengeräte

In die Jahre gekommene Gartengeräte, Foto: mueritz_flickr

Wer möchte nicht einen besonders schön gestalteten Garten sein Eigen nennen? Man erntet Anerkennung von den Nachbarn und hat eine kleine Oase vor der Haustür, um sich zu entspannen. Doch die Pflege eines Grundstücks kann äußerst aufwendig sein. Je nach Größe und Beschaffenheit des Gartens richtet sich der Arbeitsaufwand.

Um im Frühling richtig mit der Gartenarbeit durchstarten zu können, sollte man diese rechtzeitig planen und für ideales Werkzeug sorgen. Dieses kann die Arbeit um einiges erleichtern.

Gartenarbeit ist körperlich sehr anstrengend, besonders, wenn man viele verschiedene Elemente in seinem Garten beherbergt: der Gemüsegarten, die Heckenlandschaft, das kleine Kräuter-Steingärtchen..alles benötigt die passende Pflege. Wer es bei einer einfachen Wiese belässt, hat es da schon leichter.

Um im Frühjahr die Geräte für die Arbeit in einem top Zustand vorzufinden, sollte man diese am Ende der Gartensaison gründlich reinigen, eventuell reparieren oder schleifen und trocken und geschützt einlagern. Nichts ist schlimmer, als nach einem verschneit-feuchten Winter verrostete Harken und stumpfe Heckenscheren vorzufinden. Um mit der Arbeit gut voranzukommen, empfiehlt es sich, auch mal Spezialgeräte wie eine Gartenkralle oder eine elektrische Heckenschere zu kaufen. Diese Investitionen sind zwar anfangs teuer, können aber die Arbeit über jahre hinweg erleichtern.

Man sollte auch von traditionellen Vorstellungen der Arbeit Abstand nehmen: das Auflockern des Bodens muss heutzutage nicht mehr durch mühseliges Umgraben mit einem Spaten erfolgen. Der Boden wird beispielsweise durch eine Gartengabel mühelos aufgelockert.

Anstelle einer Hacke kann man auch einen Gartenwiesel oder Rollkultivator einsetzen. Auch ein Rechen zählt heutzutage beinahe schon zu den veralteten Geräten. Ein sogenannter Krail ist viel effektiver und in jedem Baumarkt erhältlich.

Wer Gemüse oder Zierpflanzen aussät, sollte die Saaten durch Folientunnel vor den räuberischen Attacken von Tieren schützen. Auch Nachtfröste werden durch eine schützende Folie abgewehrt.

 

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