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Zimmer- und Gartenpflanzen brauchen neben Wasser auch noch Nahrung! Deshalb sollte man erstere ganzjährig, letztere vor allem zu Beginn der Wachstumszeit düngen. Die elementaren Nährstoffe sind: Stickstoff (bei fahler Blattfarbe, kaum Wachstum) – er fördert das Wachstum von Blättern, Stielen und Früchten und ist zudem der Photosynthese zuträglich. Phosphor (Hinweis: bläuliche Blätter, kaum Wurzeln und Triebe) – er ist vor allem bei Blüten, Früchten und Samen einzusetzen. Kalium (bei schlechter Haltbarkeit von Früchten, trockenen Blättern, schwaches Wachstum) – es festigt nicht nur das Gewebe, sondern hilft auch gegen Frost. Früchte werden größer und leckerer.
Nun stellt sich noch die Frage, ob man auf organischen oder mineralischen Dünger zurückgreifen sollte. Die Antwort ist so einfach wie egal. Nährstoffe können eh nur von den Wurzeln aus in den kleinsten Bausteinen aufgenommen werden. Bei organischen Düngern wie z.B. Vogelmist-Guano, Hornspänen oder Knochenmehl wird das Bodenleben gefördert, das sie erst noch zersetzt werden müssen. Dadurch wird der Dünger aber auch erst spät aufgenommen. Ausserdem lässt es sich nicht genau sagen, wie viel Nährstoffe davon wirklich frei werden. Dagegen können mineralische Dünger wie Blaukorn und Kalimagnesia schnell und zielgerichtet aufgenommen werden, allerdings ist die Gefahr für Verbrennungen bei Überdosierung sehr hoch. Ob man diese Dünger nun in fester oder flüssiger Form verabreicht, bleibt sich auch gleich. Für Zimmerpflanzen ist es zum Beispiel einfach praktischer, auf flüssige Sorten zurückzugreifen, da man sie schön im Giesswasser ausbringen kann. Aber auch Düngerstäbchen gewähren eine längerfristige Versorgung.







